Wann muss eine Wurzelbehandlung gemacht werden?

Zahnarzt Dr. Philipp in München Berg am Laim

Ist der Zahnnerv durch Bakterien oder Traumata entzündet, entstehen häufig Schmerzen. Meistens findet da eine Wurzelkanalbehandlung statt. Ohne Behandlung steigern sich diese Schmerzen, bis Sie dann plötzlich verschwinden. Das ist der Zeitpunkt, wo der Zahnnerv abgestorben ist und keine Signale mehr sendet. Die Bakterien haben jetzt freie Fahrt, weil auch keine Immunantwort im abgestorbenen Zahn mehr vorhanden ist.

Die Bakterien nutzen das tote Nervmaterial als Nahrungsquelle und besiedeln den kompletten Nervraum. Ohne Behandlung breitet sich Infektion aus und befällt nach dem Zahnnerv, auch den Zahnhalteapperat und den Knochen.

Die Veränderung am Knochen kann der Zahnarzt anhand eines Röntgenbildes erkennen. Oft tun diese Zähne wieder weh, da der Zahnhalteapperat empfindlich werden kann. Ist der Zahn nervtot, vermehren sich die Bakterien im Zahn und verlassen diesen an den Wurzelspitzen. Dort bekämpft das Immunsystem die drohende Infektion und die Bakterien im Blut. Der Knochen wird dabei aufgelöst.

Die Entzündung des Knochens kann unbehandelt weiter zunehmen und in der Entwicklung einer ausgeprägten Eiteransammlung zu einem Abszess führen (auch dicke Backe genannt). Diese Schmerzen sind oft sehr unangenehm. Wird jedoch weiterhin keine endodontologische Behandlung vom Zahnarzt durchgeführt, bildet sich mit der Zeit ein Fistelgang. Ein Fistelgang ist ein unnatürlicher Abflussweg des Eiters in die Mundhöhle und sieht aus wie ein Pickel im Mund, der immer wieder aufplatzt. Dies geschieht, je nach jeweiliger Lage und Anatomie unterschiedlich schnell.

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