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Was sind die Risiken und Nebenwirkungen von Zahnimplantaten?

Ist die Anatomische Ausgangssituation schlecht (wenig Knochen, ggf. Knochenaufbau notwendig, ungünstige Schleimhautverhältnisse) und die Mundhygiene schlecht (keine regelmäßige Zahnreinigung) und es liegt ein starker Tabakkonsum vor (Verminderung der Durchblutung und damit einhergehend schlechtere Immunantwort) und kommen Internistische oder systemische Erkrankungen hinzu (Diabetes, kardiovaskuläre Erkrankungen, Osteoporose, etc.) und es werden Medikamente zur dauerhaften Einnahme verschrieben die Nebenwirkungen auf Schleimhäute haben, so steigt das Risiko von Implantatverlusten.

Was ist Periimplantitis?

Periimplantitis ist beispielsweise die Besiedlung der Titanoberfläche nicht, wie es sein soll, durch Knochenzellen, sondern durch die Besiedlung von Bakterien, welche die Schleimhautbarriere des Implantats durch die oben beschriebenen Situationen überwunden haben.

Das Implantat wird schmerzhaft an der Schleimhaut und es kann Eiter austreten. Stabil ist das Implantat bei einer Periimplantitis trotzdem noch, aber nur noch solange bis die Bakterien die Verbindung zwischen den Knochenzellen und der Implantatoberfläche komplett zerstört haben.

Infektion im Heilungsprozess

Manchmal kommt es vor, dass das Implantat beim Einheilen nicht von den Knochenzellen besiedelt wird sondern von Bindegewebe. Eine Osseointegration hat nicht stattgefunden. Das Implantat wird nicht fest. Man entfernt das Implantat, säubert die Wunde, lässt diese ausheilen und Implantiert erneut.

Das Implantat kann sich auch in dem Zeitraum der Wundheilung auch infizieren. Wird diese Infektion nicht behandelt und unter Kontrolle gebracht gefährdet auch diese Entzündung die Einheilung des Implantats.

Weitere Risiken

Andere Risiken von Implantationen sind (wie alle chirurgischen Behandlungen im Unterkiefer) die temporäre oder dauerhafte Verletzung des Unterkiefer-Nervs. Dies kann eine folgenschwere Verletzung darstellen, weil der Nerv die Motorik und das Gefühl des unteren Gesichtsdrittels der betroffenen Seite beinhaltet. Dauerhaft taube Lippen und Wangen sowie Funktionsverlust der Gesichtsmuskulatur können auftreten. Eine ordentliche Diagnostik des Nerv-Verlaufs und sorgsame Operationstechniken schließen dieses Risiko aus.

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