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Zahnfleischbehandlung in München - Zahnfleischentzündung in unserer Zahnarztpraxis in München Berg am Laim behandeln

Zahnfleischentzündung oder Zahnbetterkrankungen

Parodontitis, im Volksmund auch oft "Parodontose" genannt, ist die Erkrankung des Zahnfleisches und Zahnhalteapparates (Zahnbett). Durch Rötung und Schwellung erkennbar, entsteht anfänglich eine Zahnfleischentzündung und es folgen oft Mundgeruch (Patientenbroschüre Mundgeruch der BLZK) und Zahnfleischbluten. Diese sind die ersten Anzeichen - im Verlauf bilden sich Zahnfleischtaschen aus und Bakterien auf der Zahn- und Wurzeloberfläche rufen eine fortschreitende Infektion hervor. Der Knochen, der die Zahnwurzel umgibt, baut sich nach etwas Zeit daraufhin immer weiter ab. Schließlich werden die Zähne locker  - ohne einer Zahnfleischbehandlung kann es letztendlich zum Zahnausfall kommen.

(Patientenbroschüre Parodontitis der BLZK)

Die Folgen der Zahnfleischentzündung haben darüber hinaus im medizinischen Bereich große Bedeutung. Sie kann internistische Erkrankungen wie Diabetes oder Herzerkrankungen negativ beeinflussen und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Risikoschwangerschaft.

Patientenbroschüre Wechselbeziehung Zahn/Allgemeingesundheit der BLZK

Je früher eine Zahnfleischentzündung entdeckt wird, um so einfacher gestaltet sich die Therapie. Doch die Zahnfleischbehandlung kann auch bei bereits fortgeschrittener Zahnfleischentzündung erfolgreich angewandt werden. Ein wichtiger Einflussfaktor auf den Erfolg der Zahnfleischbehandlung und dem Ausheilen der Zahnfleischentzündung ist die häusliche Mundhygiene und Rauchen.

Ablauf der Zahnfleischbehandlung:

  • eingehende Untersuchung des Zahnfleisches und des Kieferknochens mit Ausmessen der Zahnfleischtaschen und Besprechung des Untersuchungsergebnisses
  • DNA-Gensonden-Test zur Bestimmung der Bakterienart(en) wenn nötig
  • Vorbereitungsphase zur intensiven Verbesserung der häuslichen Mundhygiene wenn nötig
  • Schonende, schmerzfreie Zahnfleischbehandlung (Parodontitis-Therapie) mit Ultraschall-Zahnreinigung der Zahnwurzeloberfläche in Zahnfleischtaschen ("Debridement") unter lokaler Anästhesie
  • Entfernung des Biofilms der Zahnwurzel mit sanftem Glycin-Pulverstrahlgerät
  • Adjuvante Antibiotikagabe nach Auswertung der Mikroflora wenn nötig
  • Überprüfung des Heilungsverlaufs nach 12 Wochen
  • Chirurgische Zahnfleischbehandlung und Mukogingivale Chirurgie bei Bedarf
  • Regelmäßige Nachsorge zur Unterstützung und Aufrechterhaltens des Behandlungsergebnis

Zahnfleischbehandlung  münchen Zahnfleischbehandlung bei Zahnfleischentzündung 

Bakterien im Mund können schleichend zu einer Zahnfleischentzündung führen. Mundgeruch und Zahnfleischbluten sind erste Anzeichen. Im weiteren Verlauf nehmen Zahnfleisch und Knochen Schaden und die Zähne werden locker, das kann bis zum Zahnverlust führen. Die chronische Zahnfleischentzündung führt zu einem höheren Risiko für internistische Erkrankungen. Durch motivierte Mitarbeit des Patienten bei der häuslichen Mundhygiene und ggf. Einschränkung des Nikotinkonsums kann der Zahn erhalten werden.

Bei der Zahnfleischbehandlung wird eine gründliche und schonende Reinigung aller Nischen und der Zahnwurzeloberfläche durchgeführt. Nach dieser Zahnfleischbehandlung können die natürlichen Heilungsprozesse die Zahnfleischtasche schließen. Nun kommt es zu keinen weiteren Schäden an Knochen und Zahnbett aufgrund einer Zahnfleischentzündung.

Um das Behandlungsergebnis auch in Zukunft weiter stabil zu halten, sind regelmäßige Untersuchungen mit professioneller Zahnreinigung empfehlenswert.