Zahnimplantate für ein schönes Lächeln in München Berg am Laim

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Wann kommen Implantate infrage?

Ein Zahnimplantat ist oft eine sinnvolle Alternative zum klassischen Zahnersatz wie z. B. einer Brücke, wenn es darum geht, eine Zahnlücke zu schließen oder eine Prothese zu verankern. Die Implantation hat sich vor allem in folgenden Situationen als geeignete Behandlung etabliert:

Einzelne Zähne fehlen: Um den Verlust eines einzelnen Zahns mit einem Zahnersatz (Brücke) zu versorgen, ist es erforderlich, die Nachbarzähne abzuschleifen, um die Brücke an ihnen befestigen zu können. Häufig handelte es sich bei den Nachbarzähnen jedoch um völlig gesunde Zähne. Um die intakten Zähne vor dem Abschleifen und Überkronen zu schützen, bietet sich ein Zahnimplantat an, das den Zahnersatz alleine trägt.

Mehrere Zähne fehlen: Wenn gleich mehrere Zähne fehlen, kommt es darauf an, wie die Zahnlücken angeordnet sind (nebeneinander oder an verschiedenen Stellen im Kiefer?). Je nach Ausgangszustand bieten sich Implantate mit Einzelkronen oder Brücken an. Letztere können teilweise auf einzelnen oder nebeneinander stehenden Implantaten, teilweise auf den noch vorhandenen Zähnen befestigt werden, wenn es der Zahnzustand erlaubt. Solche sogenannten „kombinierten Brücken“ (auch: Hybridbrücken) sind vor allem dann nötig, wenn nicht genug Knochenvolumen für ein Implantat an der strategisch wichtigen Position vorhanden ist.

(Fast) vollständiger Zahnverlust: Bei einem (fast) vollständigen Zahnverlust findet eine Prothese keinen festen Halt. Es sei denn, sie wird mithilfe von Implantaten im Kiefer verankert. Dies gilt vor allem, wenn der Kieferknochen bereits begonnen hat, sich zurückzubilden. In diesen Fällen wird die benötigte Anzahl von Implantaten in den Kiefer eingesetzt und dient dort zum einen als Befestigung für die Prothese und zum anderen zur Vermeidung des fortschreitenden Knochenabbaus.

Hinweis

Implantate können auch im Falle einer Nichtanlage von Zähnen eine gute Alternative zu Brücken sein. Bei der Nichtanlage, die genetische Ursachen haben oder mit bestimmten Erkrankungen (wie z. B. Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, Down-Syndrom) einhergehen kann, fehlen einzelne Zähne von vornherein im Kiefer. Hierbei kann es sich um einen oder mehrere Weisheitszähne, aber auch um andere Zähne handeln. Um Störungen der Bisslage zu vermeiden, ist es wichtig, diese Zahnlücken schon frühzeitig zu schließen. Auch ästhetische Gründe sprechen in den meisten Fällen für eine entsprechende Behandlung, die im Fall von Implantaten besonders schonend ist.

Für wen sind Zahnimplantate geeignet und für wen nicht?

Grundsätzlich können Zahnimplantate bei fast allen Patienten eingesetzt werden – in einigen Fällen bedarf es aber einer entsprechenden Vorbehandlung. Denn damit ein Zahnimplantat gesetzt werden kann, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Eine dieser Voraussetzungen ist, dass der Kieferknochen breit genug sein bzw. ausreichend Substanz besitzen muss, um das Implantat sicher halten zu können. Bei Patienten mit einem sehr schmalen Kiefer oder bei Patienten, die aus anderen Gründen wenig Knochensubstanz besitzen, muss deshalb zunächst ein Knochenaufbau erfolgen.

Zahnarzt Dr. Philipp in München in Berg am Laim

Für Raucher und Patienten mit Diabetes oder einem schwachen Immunsystem ist bei der Implantation besondere Vorsicht geboten, eine Behandlung ist jedoch nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Das Gleiche gilt für Patienten mit Osteoporose, die ein bestimmtes Medikament einnehmen, das den Einheilungsprozess beeinträchtigt. Für einen optimalen und auf Ihre persönliche Situation zugeschnittenen Behandlungsplan ist es deshalb erforderlich, genau zu wissen, ob und welche chronischen Vorerkrankungen Sie haben, welche Medikamente Sie regelmäßig einnehmen müssen und wie der aktuelle Zustand Ihrer Zähne ist. Akute Entzündungen müssen beispielsweise zuerst behandelt und vollständig abgeheilt sein, bevor eine Implantation erfolgen kann.

Zahnarzt in München in Berg am Laim im Wartezimmer

Übrigens: Ein höheres Lebensalter ist nicht automatisch ein Ausschlusskriterium für Zahnimplantate. Im Gegenteil, viele ältere Menschen profitieren sogar von den Möglichkeiten der Implantologie besonders stark, da eine feste Verankerung ihrer oftmals zu lockeren Prothesen mit einer deutlichen Verbesserung ihrer Lebensqualität einhergeht.

Gerne beraten wir Sie in unserer Zahnarztpraxis in München, ob Implantate für Sie grundsätzlich oder unter welchen Bedingungen geeignet sind. Selbstverständlich stehen wir Ihnen mit unserer Expertise auch zur Verfügung, wenn Sie sich eine Zweitmeinung wünschen, bevor Sie sich für eine bestimmte Behandlung entscheiden. Vereinbaren Sie einfach einen Termin in unserer Praxis, Sie erreichen uns telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular.

Wer übernimmt die Kosten für Zahnimplantate?

Zahnimplantate sind keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Dennoch leisten auch die Krankenkassen einen finanziellen Beitrag zu den Kosten für Zahnimplantate – oder genauer gesagt, zu den Kosten für den Zahnersatz, der auf dem Implantat befestigt wird. Denn dieser wird von den Krankenkassen in einer bestimmten Höhe bezuschusst. Der Zuschuss kann sich durch Bonusregelungen der Versicherung erhöhen. Deshalb empfehlen wir dringend, diese Möglichkeiten zu nutzen, indem sie regelmäßig zahnärztliche Kontrollen wahrnehmen und mögliche Probleme frühzeitig beheben lassen.

Eine Möglichkeit, den Eigenanteil für das Zahnimplantat weiter zu senken, besteht in dem Abschluss einer Zahnzusatzversicherung, die häufig einen größeren Anteil der Kosten übernimmt. Wie hoch dieser Anteil ausfällt, ist jedoch von Versicherung zu Versicherung sehr unterschiedlich und hängt von dem jeweils gewählten Tarif ab. Wir empfehlen unseren Patienten, sich vor der Behandlung mit unserem Kostenvoranschlag an ihre Versicherung (private oder Zusatzversicherung) zu wenden und dort die jeweiligen vertraglich vereinbarten Leistungen zu erfragen. Dies gilt auch für Patienten, die privat krankenversichert sind. In der Regel gehört die Implantatbehandlung zu den Leistungen der privaten Krankenversicherung, doch auch hier kann es Unterschiede zwischen den Anbietern und Tarifen geben.

Mehr Informationen finden Sie bei uns weiter unten unter „Fragen und Antworten“.

Wie lange halten Implantate?

Hochwertige Implantate können theoretisch ein Leben lang halten. Im Wesentlichen sind es drei Faktoren, welche die Lebensdauer eines Zahnimplantats beeinflussen:

1. Knochenmenge und -qualität: Je besser sie ist, umso größer und stabiler kann das Zahnimplantat sein.

2. Prothetische Versorgung / Einheilphase: Wie gut die Einheilung verläuft, bestimmt über die Stabilität des Implantats. Wichtig ist, dass in der Einheilphase keine Infektionen auftreten. Dazu können Sie mit einer sorgfältigen Mundhygiene beitragen.

3. Mundhygiene: Je besser ein Zahn gepflegt wird, umso länger hält er – das gilt auch für das Zahnimplantat. Hierzu gehört nicht nur die tägliche Zahnpflege zu Hause, sondern auch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung (je nach Bedarf 1-3 Mal im Jahr).

Info

Darüber hinaus können Sie durch den Verzicht auf Rauchen ebenfalls die Lebensdauer Ihrer Zahnimplantate verlängern. Denn durch starkes Rauchen wird die Durchblutung des Zahnfleischs beeinträchtigt, was sich auch auf das Zahnimplantat auswirken kann: Es kann sich auf Dauer lockern, den Halt im Knochen verlieren und schließlich vom Körper abgestoßen werden. Um eventuelle Probleme frühzeitig zu erkennen und schnellstmöglich geeignete Gegenmaßnahmen zu treffen, ist es von größter Bedeutung, die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen in unserer Zahnarztpraxis in München gewissenhaft wahrzunehmen. Dabei geben wir Ihnen auch gerne weitere Tipps zur Zahnpflege und Mundhygiene.

Mehr Informationen gibt es unten unter „Fragen und Antworten“.

Das zeichnet uns aus

Barrierefreie Praxis: Bei der Gestaltung unserer Praxis haben wir großen Wert auf Barrierefreiheit gelegt. Unsere Praxis ist stufenlos und über einen Aufzug zu erreichen. Neben der behindertengerechten Toilette sind auch Haus-, Praxis- und Behandlungszimmertüren extra breit, damit Elektrorollstühle problemlos hindurchpassen. Dank ihrer zentralen Lage ist unsere Münchner Praxis gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Straßenbahn, S-Bahn) zu erreichen.

Moderne Behandlungs- und Röntgenräume: Insgesamt vier klimatisierte und modern ausgestattete Behandlungszimmer mit komfortablen Memory-Polstern und ein Röntgenraum mit digitaler Röntgentechnik (3D) stehen für Diagnostik und Behandlung zur Verfügung. In den Behandlungsräumen besteht die Möglichkeit, kleine Röntgenaufnahmen der Zähne anzufertigen, wodurch wir die Implantologie vereinfachen, verkürzen und für unsere Patienten transparenter machen können.

3D-Röntgen: Wir verwenden ausschließlich digitale Röntgengeräte, da ihre Strahlenbelastung geringer und die Bildqualität besser ist. Digitale Röntgenbilder lassen sich einfach am Bildschirm vergrößern und erleichtern so die Diagnostik und die Planung von Implantaten. Mithilfe der 3D-Schichtaufnahmen des Kiefers lassen sich die Kieferstrukturen besser und exakter beurteilen, was für die Implantologie von großer Bedeutung ist. Gleichzeitig erleichtern digitale Röntgenbilder den Austausch mit mitbehandelnden Kollegen und sind umweltfreundlicher, da für sie keinerlei chemische Materialien benötigt werden.

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie: Die Implantologie gehört zu unseren Behandlungsschwerpunkten. Seine Kompetenz in diesem Bereich berechtigt Dr. Günther Philipp zum Führen der Bezeichnung „Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie“, die ein hohes Maß an Erfahrung und Können voraussetzt und regelmäßig über entsprechende Qualifikationen belegt werden muss. Darüber hinaus ist er geprüfter Experte der Implantologie (DGOI) und Mitglied in zahlreichen Fachgesellschaften, unter anderem der Deutschen Gesellschaft für Implantologie e.V. (DGI), der Deutschen Gesellschaft für orale Implantologie e.V. (DGOI), der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V. (DGZI) und dem International Congress of Oral Implantologists (ICOI). Um unsere Patienten nach dem neuesten Stand der Wissenschaft behandeln zu können, ist die ständige Fortbildung auf dem Gebiet der Implantologie und anderen Gebieten für uns selbstverständlich.

Lachgassedierung (z. B. für Angstpatienten): Wir bieten in unserer Praxis die in den USA bei zahnärztlichen Behandlungen bereits weit verbreitete Sedierung durch Lachgas an. Dieses zentralwirksame Gas hat eine schmerzstillende und beruhigende, angstlösende Wirkung, was vor allem für Angstpatienten sehr angenehm ist. Während der Lachgassedierung sind die Patienten in einem tranceähnlichen Zustand und sehr entspannt, aber auch voll ansprechbar. Die Wirkung von Lachgas hebt sich nach der Behandlung innerhalb weniger Minuten komplett auf, sodass Sie die Praxis zeitnah wieder verlassen können.

Vollkommene Kostentransparenz: Zahnimplantate gehören nicht zur Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen. Das heißt, dass diese in den meisten Fällen nur einen Festzuschuss bezahlen. Die Differenz müssen die Patienten selbst tragen. Wie hoch die Eigenleistung des Patienten ausfällt, kann individuell (je nach Behandlungsaufwand) stark variieren. Deshalb ist es für die finanzielle Planungssicherheit wichtig, die voraussichtlichen Kosten genau zu kennen. Bei uns gibt es keine versteckten Kosten, alle zu erwartenden Zuzahlungen werden vorher besprochen und schriftlich vereinbart.

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