Zahnimplantate für ein schönes Lächeln in München Berg am Laim

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Dank medizinischer Forschung und ärztlicher Erfahrung sind Zahnimplantate zu einer sicheren und dauerhaften Lösung in der Zahnheilkunde geworden.

Die Implantologie ist inzwischen seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Zahnheilkunde und heute nicht mehr wegzudenken – auch in unserer Zahnarztpraxis in München im Stadtteil Berg am Laim. Langzeitstatistiken haben gezeigt, dass Implantate bei guter Mundhygiene eine sehr hohe Lebenserwartung haben und eine optimale Alternative zu Brücken und Prothesen ohne festen Halt darstellen können.

Implantate stellen einen Schwerpunkt unserer Zahnarztpraxis in München dar. Dr. Günter Philipp hat erfolgreich die Fachweiterbildung „Curriculum Implantologie“ mit der Zertifizierungsprüfung absolviert und wurde dadurch von der Deutschen Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V. (DGI) sowie vom Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte Europa e.V (BDIZ EDI) als besonders befähigt anerkannt, Implantate als Zahnersatz in allen Bereichen des Kiefers einzusetzen. Außerdem besitzt er den Status eines „Diplomate“ beim Internatianal Congress of Oral Implantologists (ICOI).

Dr. Sebastian Philipp absolviert momentan das Curriculum Implantologie. Diese Weiterbildung erstreckt sich über mehrere Monate hinweg – bestehend aus intensiver praktischer und theoretischer Schulung sowie Prüfung durch renommierte Ausbilder.

Was sind Implantate?

Implantate bestehen aus reinem Titan oder Zirkondioxid-Keramik, zwei Werkstoffen, die sich in der Medizintechnik bereits lange bewährt haben und biologisch sehr gut verträglich („biokompatibel“) sind.
Diese werden im Kieferknochen verankert (ähnlich einer Schraube) und sind nach einer Einheilzeit von 3-6 Monaten stark belastbar.
Implantate als „künstliche Zahnwurzeln“ verbessern die Kauqualität gegenüber „konventionellen“ Zahnersatzversorgungen und können bei „lockeren“ Prothesen für festen Halt sorgen.

Wann setzt man Implantate in den Kieferknochen ein?

Zahn

Einzelne Zähne fehlen

Wenn einzelne Zähne fehlen, kann man diese durch Implantate, in unserer Praxis in München ersetzen.
Bisher musste man die (möglicherweise vollkommen gesunden und ungefüllten) Nachbarzähne abschleifen, um durch eine Brücke den fehlenden Zahn zu ersetzen. Durch Implantate müssen Nachbarzähne nicht mehr überkront werden, sondern der zu ersetzende Zahn wird ausschließlich auf dem Implantat befestigt. Das Abschleifen gesunder Zähne erübrigt sich.

Zahn

Mehrere Zähne fehlen

Fehlen mehrere Zähne, kann man diese durch einzelne oder nebeneinander stehende Implantate ersetzen. Es sind dann Einzelkronen und auch Brücken auf Implantaten möglich, um die fehlenden Zähne zu ersetzen.
In bestimmten Fällen ist es möglich, „kombinierte Brücken“ (so genannte „Hybridbrücken“) herzustellen. Hierbei werden die Brücken, in unserer Praxis in München Berg am Laim, sowohl auf noch vorhandenen Zähnen, als auch auf Implantaten abgestützt. Dies ist vor allem bei längeren Lücken nötig, wenn mehrere Zähne nebeneinander fehlen.

Es sind nur noch wenige oder keine Zähne mehr vorhanden

Wenn nur noch wenige Zähne vorhanden sind oder gar alle Zähne fehlen, ist es oft schwierig, einen Zahnersatz (Prothese) fest zum Halten zu bringen. Hier können Implantate hervorragend Abhilfe schaffen und für eine feste Verankerung sorgen.
Dazu werden mehrere Implantate in den Kieferknochen eingesetzt. Diese dienen als Anker, um die Prothese darauf zu befestigen. Ein fester Sitz ist wieder gewährleistet. Somit lässt sich durch Implantate auch bei Prothesenträgern wieder ein kräftiger Biss erzielen, ein „Wackeln“ einer Prothese wird verhindert.

Gesundheitstipp

Ausgeschlagene Zähne und abgeschlagene Zahnteile können mitunter wieder eingesetzt oder angeklebt werden. Den Zahn auf keinen Fall abwaschen / abreiben, sondern mit dem Zahn – so wie er ist – schnellstmöglich zum Zahnarzt. Den Zahn ggf. in H-Milch einlegen. Noch besser: In der Apotheke gibt es sogenannte „Zahnrettungsboxen“ mit der passenden Nährlösung.

Fragen und Antworten zum Thema

Ein Zahnimplantat ist der Ersatz einer Zahnwurzel. Muss beispielsweise ein Zahn entfernt werden und die dadurch entstehende Lücke anschließend durch einen neuen Zahn aus dem zahntechnischen Labor ersetzt werden, gibt es verschiedene Techniken, wie das geschehen kann.

Je nach Ausgangssituation ist dann ein Implantat sinnvoll um die Nachbarzähne vor Schleifverlusten zu schützen oder in einem zahnlosen Bereich überhaupt erst wieder die Möglichkeit der Befestigung von Zahnersatz zu ermöglichen.

Das Zahnimplantat wird nach gründlicher Untersuchung und Planung dann operativ in den Knochen eingesetzt und muss dann 3 Monate einheilen bevor es fest Belastbar ist.

Implantate sind Privatleistungen, d.h. der Patient bezahlt die Behandlung aus eigener Tasche oder hat eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen bei der er seine Zahnarztrechnung zur Erstattung einreichen kann. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen für Zahnimplantate nicht mehr oder weniger als wenn die einfache Krankenkassenversorgung durchgeführt wird.
Der Grund dafür liegt an der Festlegung der Krankenkassenleistungen im Sozialgesetzbuch. Dort werden die Leistungen als „ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßig“ beschrieben. Implantatversorgungen sind jedoch eine exklusive Versorgungsart, daher bezahlt die Krankenkasse dafür nicht extra.

Private Rechnung & Festzuschuss
Bei den Kosten muss man unterscheiden, ob man nur das Implantat (im Knochen) oder den gesamten Aufbau mit Zahnersatz (Krone, Prothesenanker) betrachtet. Die Operation (die Implantation) wird komplett privat über die GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte) dem Patienten in Rechnung gestellt. Für den Zahnersatz (den später sichtbaren Teil) gibt es dann den Festzuschuss (Pauschal), egal welche zahntechnische Arbeit Sie letztendlich auf das Implantat setzen.

Abhängigkeit von Behandlung
Jetzt gibt es einfache implantatgetragene Arbeiten (z.B. Einzelkronen) oder sehr komplexe Arbeiten (z.B. implantatgetragene teleskopierende Brücke / Prothese) welche sich wieder von den Kosten der Herstellung stark unterscheiden. Auch nicht jede Implantation ist immer die gleiche, es gibt unterschiedliche Konzepte mit unterschiedlich vielen Einzelschritten, und natürlich bei jedem Patienten die individuelle anatomische Situation welche die Schwierigkeit, heisst mehr Arbeitszeit und mehr Materialkosten beeinflusst.
Man kann also die Frage nach den Kosten eines Implantats nicht pauschal beantworten.

Durchschnittliche Kosten
Wenn man jetzt aber nach einem Einzelzahnimplantat ohne besondere anatomische Gegebenheiten (kein Knochenaufbau notwendig) in München fragt, so liegen die Kosten durchschnittlich zwischen 2000 und 2500 Euro Eigenanteil.
Natürlich ist das ein Durchschnittwert. Einzelzahnimplantate gibt es im „Kampfpreissegment“ auch schon ab 1500 Euro. Material, Technik, Fortbildungsstand sind meist diesem Level angepasst. Gleichzeitig gibt es renommierte Implantologen, welche für ein Einzelzahnimplantat auch mehr als 5000 Euro berechnen.

Ist die Anatomische Ausgangssituation schlecht (wenig Knochen, ggf. Knochenaufbau notwendig, ungünstige Schleimhautverhältnisse) und die Mundhygiene schlecht (keine regelmäßige Zahnreinigung) und es liegt ein starker Tabakkonsum vor (Verminderung der Durchblutung und damit einhergehend schlechtere Immunantwort) und kommen Internistische oder systemische Erkrankungen hinzu (Diabetes, kardiovaskuläre Erkrankungen, Osteoporose, etc.) und es werden Medikamente zur dauerhaften Einnahme verschrieben die Nebenwirkungen auf Schleimhäute haben, so steigt das Risiko von Implantatverlusten.

Was ist Periimplantitis?
Periimplantitis ist beispielsweise die Besiedlung der Titanoberfläche nicht, wie es sein soll, durch Knochenzellen, sondern durch die Besiedlung von Bakterien, welche die Schleimhautbarriere des Implantats durch die oben beschriebenen Situationen überwunden haben.

Das Implantat wird schmerzhaft an der Schleimhaut und es kann Eiter austreten. Stabil ist das Implantat bei einer Periimplantitis trotzdem noch, aber nur noch solange bis die Bakterien die Verbindung zwischen den Knochenzellen und der Implantatoberfläche komplett zerstört haben.

Infektion im Heilungsprozess
Manchmal kommt es vor, dass das Implantat beim Einheilen nicht von den Knochenzellen besiedelt wird sondern von Bindegewebe. Eine Osseointegration hat nicht stattgefunden. Das Implantat wird nicht fest. Man entfernt das Implantat, säubert die Wunde, lässt diese ausheilen und Implantiert erneut.

Das Implantat kann sich auch in dem Zeitraum der Wundheilung auch infizieren. Wird diese Infektion nicht behandelt und unter Kontrolle gebracht gefährdet auch diese Entzündung die Einheilung des Implantats.

Weitere Risiken
Andere Risiken von Implantationen sind (wie alle chirurgischen Behandlungen im Unterkiefer) die temporäre oder dauerhafte Verletzung des Unterkiefer-Nervs. Dies kann eine folgenschwere Verletzung darstellen, weil der Nerv die Motorik und das Gefühl des unteren Gesichtsdrittels der betroffenen Seite beinhaltet. Dauerhaft taube Lippen und Wangen sowie Funktionsverlust der Gesichtsmuskulatur können auftreten. Eine ordentliche Diagnostik des Nerv-Verlaufs und sorgsame Operationstechniken schließen dieses Risiko aus.

Es gibt verschiedene zeitliche Konzepte bei der Implantation. Welches das jeweilig Richtige ist, wird bei der gründlichen Diagnose und Untersuchung festgelegt.

Sofortimplantation
Die Sofortimplantation wird direkt in der gleichen Behandlungssitzung durchgeführt an dem der zerstörte Zahn entfernt wird. Nach 3 monatiger Einheilzeit wird das Implantat dann ggf. eröffnet und mit Zahnersatz versorgt. Die Gesamtbehandlungsdauer liegt so bei etwa 4 Monaten.

Verzögerte Sofortimplantation
Bei der verzögerten Sofortimplantation wird der zerstörte Zahn entfernt und zunächst 6-8 Wochen abgewartet, so dass die Wunde ausheilen kann und die Zahnfleischdecke sich wieder geschlossen hat. Anschließend wird das Implantat gesetzt und muss 3 Monate ausheilen und wird anschließend ggf. eröffnet und versorgt. Die Gesamtbehandlungszeit liegt bei ca. 5-6 Monaten.

Spätimplantation & Gesamtbehandlung
Die Spätimplantation wird frühestens 3 Monate nach der Entfernung eines zerstörten Zahnes durchgeführt. Schleimhautdecke und Knochen sind dann bereits voll ausgeheilt. Dann wird die Implantation durchgeführt und 3 Monate gewartet bis das Implantat wieder eingeheilt ist und im Anschluss das Implantat ggf. eröffnet und mit Zahnersatz versorgt. Die Gesamtbehandlungszeit liegt bei ca. 7-8 Monaten.

Diese Frage ist äußerst schwierig zu beantworten. Je nach Schwierigkeit, Anforderungen und anatomischen Verhältnissen sowie der eingesetzten Technik und Anzahl der gesetzten Implantate und der Notwendigkeit von Knochenaufbaumaßnahmen und Schleimhautchirurgie variiert die OP-Dauer zwischen 1-8 Stunden.

Das Zahnimplantat wird chirurgisch in den Knochen eingebracht. Die extra behandelte Titanoberfläche des Implantats sorgt dafür dass der Knochen an die Implantatoberfläche anwächst und das Implantat stabilisiert. Das Implantat ist dann osseointegriert. Vom Prinzip her ist das so wie bei anderen Implantaten (z.b. Hüftgelenk) bei denen Titan zum Einsatz kommt.

Bei einer guten anatomischen Ausgangssituation, regelmäßiger Zahnreinigung und keinen systemischen Erkrankungen (z.b. Diabetes) oder schädlichen Angewohnheiten (Rauchen) gibt es eigentlich keinen Grund warum ein Implantat überhaupt ein „Ablaufdatum“ hätte. Die bisher verfügbaren Studien zur Implantatüberlebensrate liegen bei ca 95% nach 10 Jahren.

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