Risiken und Nebenwirkungen von Zahnimplantaten

Zahnarzt Dr. Philipp in M√ľnchen Berg am Laim

Bei den meisten Patienten k√∂nnen Zahnimplantate v√∂llig problemlos eingesetzt werden und halten √ľber einen langen Zeitraum. Laut statistischen Angaben ist das in weit mehr als 90 % der F√§lle gegeben. Dennoch gibt es verschiedene Zahnimplantat-Risiken, die Sie kennen sollten.¬† Nach dem Einsetzen sind regelm√§√üige Kontrollen sehr wichtig. Nur so k√∂nnen m√∂gliche Probleme nach dem Zahnimplantat fr√ľhzeitig erkannt werden und Gegenma√ünahmen eingeleitet werden. Zahnimplantate werden fest in den Kiefer eingesetzt, sind belastbar und funktionst√ľchtig wie nat√ľrliche Z√§hne. Dennoch handelt es sich bei jedem Zahnimplantat um einen Fremdk√∂rper, der auch unterschiedliche Beschwerden verursachen kann. Das Einsetzen von Implantaten ist ein chirurgischer Eingriff, der immer gewisse Risiken birgt. Das kann selbst bei der gr√∂√ütm√∂glichen Sorgfalt niemals zu 100 % ausgeschlossen werden.

Was sind die Kontraindikationen f√ľr Zahnimplantate?

Neben erhöhten Risiken gibt es bestimmte Kontraindikationen, die Zahnimplantate grundsätzlich ausschließen. Das ist unter anderem bei schweren Krebserkrankungen, akuten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, gewissen psychischen Erkrankungen oder einem schlecht eingestellten Diabetes der Fall. Liegen Kontraindikationen vor, besteht die Gefahr, dass der Körper Zahnimplantate abstößt. Sollten wir zu dem Schluss kommen, dass die Zahnimplantat-Risiken bei Ihnen zu groß sind, werden wir Ihnen geeignete Alternativen vorschlagen. Wir finden in jedem Falle eine Lösung.

Haben Sie gerade einen Herzinfarkt oder einen Hirnschlag erlitten, d√ľrfen Sie sich unter keinen Umst√§nden Zahnimplantate einsetzen lassen. Wir werden dies auch nicht tun.

Das Gleiche gilt bei akuten Krebserkrankungen, die mit Bestrahlungen, einer Chemotherapie oder eine Kombination aus beiden Varianten behandelt werden.

Weitere Kontraindikationen f√ľr Zahnimplantate k√∂nnen sein:

– Depressionen, Manien oder Schizophrenie

– manche Bluterkrankheit

Рharte Drogenabhängigkeit

– HIV

– akute Hepatitis

– entgleiste Zuckerkrankheit

РLeukämie

Ist ein bestehender Diabetes oder eine Herz-Kreislauf-Erkrankung wie zum Beispiel Bluthochdruck, gut eingestellt, spricht in der Regel nichts gegen ein Zahnimplantat. Auch hier gilt das Gleiche wie bei anderen Vorerkrankungen: Es muss immer eine pers√∂nliche Entscheidung getroffen werden, die vom Zahnarzt bef√ľrwortet werden kann.

Zahnimplantat Risiken Рwährend und nach der Behandlung

Sollen die Zahnimplantat Risiken w√§hrend eines chirurgischen Eingriffes weitestgehend minimiert werden, kommt es entscheidend auf das Geschick und die Erfahrung des behandelnden Zahnarztes an. Bei uns sind Sie in guten H√§nden. Wir werden alles tun, um Ihnen die Behandlung so angenehm wie m√∂glich zu machen. Unsere Zahn√§rzte sind ausgebildete Implantologen, die bereits sehr viele Implantate erfolgreich gesetzt haben. Schon im Vorfeld legen wir genau fest, wo die optimale Position f√ľr die neuen Zahnwurzeln sein soll. So lassen sich Verletzungen der Nachbarz√§hne, der Gewebestrukturen, der umliegenden Blutgef√§√üe und der Weichteile verhindern und die Zahnimplantat Risiken auf ein Minimum verringern.

Nach dem Eingriff k√∂nnen Schmerzen, Nachblutungen oder Schwellungen auftreten. Das ist v√∂llig normal und kein Grund zur Besorgnis. Solche Dinge kommen auch nach anderen Operationen im Zahn- und Kieferbereich vor, sie sind Teil des nat√ľrlichen Heilungsverlaufs. In selteneren F√§llen kann es zu Infektionen oder Wundheilungsst√∂rungen kommen. Auch diese Erscheinungen sind in der Regel harmlos und k√∂nnen mit geeigneten Mitteln schnell und zuverl√§ssig bek√§mpft werden.

Gut zu wissen: Um Ihr pers√∂nliches Risiko beim Zahnimplantat zu senken, muss der Zahnarzt nicht nur Ihren aktuellen Zahnstatus, sondern auch Ihren allgemeinen Gesundheitszustand erfassen. Es ist in Ihrem eigenen Interesse, wenn Sie die Gesundheitsfragen wahrheitsgem√§√ü und vollst√§ndig beantworten. Verschweigen Sie bestimmte Vorerkrankungen oder wichtige Medikamente, die Sie einnehmen m√ľssen, kann ein Zahnimplantat Probleme bereiten, die ansonsten vermeidbar gewesen w√§ren. Als kritisch erweisen sich Medikamente, die einen wesentlichen Einfluss auf Ihren Stoffwechsel oder auf Ihr Immunsystem haben. Hier gilt es, besondere Vorsicht walten zu lassen oder den Einsatz von Implantaten vorerst zu verschieben. Eine individuelle Entscheidung k√∂nnen wir erst treffen, wenn wir Ihre gesundheitlichen Verh√§ltnisse gut kennen.

Zahn

Zahnimplantat Risiken - Unterkiefer und Oberkiefer

Im Unterkiefer verlaufen wichtige Blutgef√§√üe und Nerven. Sie liegen zum Teil an ung√ľnstigen Positionen innerhalb des Knochens. Aus diesem Grunde muss der Implantologie hier mit erh√∂hter Sorgfalt und Pr√§zision vorgehen, um diese sensiblen Strukturen nicht zu besch√§digen. Andernfalls kann das unangenehme Folgen wie eine taube Unterlippe oder eine taube Kinnregion haben. Sie sind zwar in der Regel nur vor√ľbergehend, aber deshalb nicht weniger unangenehm. Nur in absoluten Einzelf√§llen bilden sich die entstandenen Taubheitsgef√§√üe erst sehr sp√§t oder gar nicht mehr zur√ľck. Dies ist aber generell kein Grund zur Besorgnis, denn es handelt sich hier nur um sehr seltene Ausnahmef√§lle.

Im Oberkiefer sind zwar nicht so viele sensible Strukturen nebeneinander, es gibt jedoch andere Risiken. Die Grenze zwischen dem Oberkiefer und der Kieferh√∂hle ist nur sehr d√ľnn. Genau genommen handelt es sich hier um eine d√ľnne Schleimhautschicht. Wird sie durchbrochen, k√∂nnen die Nasennebenh√∂hlen in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Folge kann eine Kieferh√∂hlenverletzung sein, die aber in den allermeisten F√§llen zu keinen ernsthaften Sch√§den f√ľhrt.

Das gr√∂√üte Risiko f√ľr eine Kieferh√∂hlenverletzung besteht immer dann, wenn im Oberkiefer zu wenig Knochensubstanz vorhanden ist. Eine Kieferh√∂hlenverletzung kann sich durch Blutungen bemerkbar machen, die sich auch in Form von heftigem Nasenbluten √§u√üern k√∂nnen. Auch hier gibt es meistens keinen Grund zur Beunruhigung, denn ernsthafte Sch√§den sind in der Regel nicht zu bef√ľrchten. Generell kann es nur dann zu schweren Komplikationen oder Kieferh√∂hlenentz√ľndungen kommen, wenn ein unentdeckter Riss der d√ľnnen Schleimhaut beim Knochenaufbau entstanden ist. Hier muss in manchen F√§llen mit dem Austritt von Knochenersatzmaterial in die Kieferh√∂hle gerechnet werden. Hier ist es sehr wichtig, dass das gesamte Material sorgf√§ltig entfernt wird, au√üerdem muss zur Infektionsvermeidung geeignete Antibiotika eingenommen werden.

Info

Zahnimplantat Probleme bei Angstpatienten

Viele Patienten haben Angst vor dem Zahnarzt. Die Ursachen k√∂nnen lange zur√ľckliegen. Oftmals war eine Behandlung besonders schmerzhaft. Die Folge ist, dass die Patienten den Zahnarzt meiden. Dadurch werden wichtige Vorsorgeuntersuchungen unterlassen und n√∂tige Behandlungen aufgeschoben. Irgendwann l√§sst sich der Zahnarztbesuch nicht mehr vermeiden. Hier ist es gar nicht so selten, dass bereits gravierende Sch√§den eingetreten sind, die den Einsatz von Implantaten notwendig machen k√∂nnen.

Bei uns brauchen Sie sich nicht zu sch√§men, wenn Sie zu den Angstpatienten geh√∂ren. Sprechen Sie deshalb offen mit uns. Nur dann k√∂nnen wir eine individuelle L√∂sung finden, die auf Ihre pers√∂nlichen Bed√ľrfnisse abgestimmt ist. Idealerweise freuen Sie sich nach der Behandlung nicht nur √ľber Ihre neuen Z√§hne, sondern haben auch die Angst vor dem Zahnarzt verloren. Wir w√ľrden uns freuen, wenn wir unseren Teil dazu beitragen k√∂nnen.

Zuerst werden wir ein ausf√ľhrliches Gespr√§ch f√ľhren. Es findet in einer entspannten Atmosph√§re statt. Das wichtigste Ziel ist es, Vertrauen zu schaffen. Entscheiden Sie sich f√ľr Implantate, bieten wir Ihnen f√ľr die Zeit des chirurgischen Eingriffes eine zus√§tzliche Sedierung mit Lachgas an. Es wirkt beruhigend und angstl√∂send. So k√∂nnen Sie sich entspannt zur√ľcklehnen, w√§hrend der Zahnarzt Ihre neuen Implantate einsetzt. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass Lachgas keine Vollnarkose verursacht. Sie werden in einen angenehmen Zustand der Trance versetzt, in dem Sie jederzeit ansprechbar sind.

Zahnimplantate bei CMD

CMD ist die Abk√ľrzung f√ľr craniomandibul√§re Dysfunktion also (meist n√§chtliches) Z√§hneknirschen. Diese Erkrankung ist gar nicht so selten und kann vielf√§ltige Ursachen haben. Stress spielt hier eine nicht zu untersch√§tzende Rolle. Viele Personen pressen in diesem Zustand die Z√§hne aufeinander oder knirschen mit den Z√§hnen. Sie macht sich durch verschiedene Symptome bemerkbar, von denen einige sehr untypisch sind. Wer denkt zum Beispiel bei Kopfschmerzen, Schlafst√∂rungen oder Nackenverspannungen gleich an Probleme mit dem Kiefer? Viele Patienten haben bereits andere √Ąrzte aufgesucht oder Behandlungen absolviert, ohne dass die eigentliche Ursache gefunden werden konnte. Eine genaue Untersuchung beim Zahnarzt, zu der auch eine ausf√ľhrliche Funktionsdiagnostik geh√∂rt, bringt oftmals erst die n√∂tige Klarheit und bildet damit die Grundlage, dass geeignete Gegenma√ünahmen ergriffen werden k√∂nnen.

Neben Stress k√∂nnen fehlende Z√§hne oder Zahnfehlstellungen die Ursache f√ľr eine CMD sein. Die Kraft zum Kauen wird in der Regel gleichm√§√üig auf alle Z√§hne verteilt. Ist das Gleichgewicht gest√∂rt, kommt es an bestimmten Stellen zu einer √úberlastung und zu einer Fehlfunktion. Stellt der Zahnarzt bei Ihnen eine CMD fest, spricht jedoch in der Regel nichts gegen Zahnimplantate. Gar nicht so selten ist das genaue Gegenteil der Fall, da die Implantate zus√§tzliche Stabilit√§t geben k√∂nnen. Vor dem Einsetzen werden die vorhandenen Fehlstellungen genau analysiert. Das ist die Voraussetzung, um einen angemessenen Ausgleich zu schaffen. Nat√ľrliche Z√§hne lassen sich nur schwer korrigieren, Zahnimplantate jedoch individuell anpassen.

Langfristige Zahnimplantat Risiken - Periimplantitis

Das Entstehen einer Periimplantitis gehört zu den gefährlichsten Zahnimplantat Risiken. Hinzu kommt, dass sie lange Zeit keine Symptome verursacht und von zahnärztlichen Laien nicht oder nur äußerst selten erkannt werden kann. Das ist ein wichtiger Grund, warum es nach dem Einsetzen von Zahnimplantaten unabdingbar ist, dass Sie regelmäßige Kontrolltermine bei Ihrem Zahnarzt vereinbaren. Oftmals wird eine beginnende Periimplantitis im Rahmen dieser Kontrolluntersuchungen entdeckt. Außerdem kann sie als Befund auf einer Röntgenaufnahme erscheinen.

Bei der Periimplantitis handelt es sich um eine Entz√ľndung des Implantatbettes. Sie beginnt als oberfl√§chliche Entz√ľndung und dehnt sich mit der Zeit immer weiter aus. Im fortgeschrittenen Stadium kann sie zu einem massiven Abbau der Knochensubstanz f√ľhren mit der Folge, dass die Zahnimplantate locker werden und sp√§ter komplett abgesto√üen werden. Zur Vorbeugung sind zahn√§rztliche Kontrollen ein Muss. Sie k√∂nnen aber auch selbst Ihren Teil dazu beitragen, dass die Risiken vom Zahnimplantat gering bleiben und dass es nicht zu einer Periimplantitis mit all ihren negativen Folgen kommt.

Achten Sie auf eine gr√ľndliche Mundhygiene

Eine gr√ľndliche Mundhygiene ist das A und O, wenn Sie Zahnimplantate besitzen. Wir achten beim Einsetzen darauf, dass es sp√§ter keine Stellen gibt, an die Sie mit Ihrer Zahnb√ľrste nicht hingelangen. W√§re das der Fall, w√ľrden diese Stellen einen idealen N√§hrboden f√ľr Entz√ľndungen bilden, die die Grundlage f√ľr die Entwicklung einer Periimplantitis sein k√∂nnen. Pflegen Sie Ihre Z√§hne sowohl am Morgen als auch am Abend sehr gr√ľndlich. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit ‚Äď im Zweifelsfalle lieber etwas mehr als zu wenig.

In Erg√§nzung zu Ihrer pers√∂nlichen Mundhygiene sind regelm√§√üige professionelle Zahnreinigungen dringend angezeigt. Idealerweise sollten Sie zwei- bis dreimal im Jahr einen Termin bei uns vereinbaren. Wir haben die M√∂glichkeit, selbst hartn√§ckigste Ablagerungen sicher zu entfernen, die mit der Zahnb√ľrste nur sehr schwer oder gar nicht erreicht werden k√∂nnen.

Sind Sie Raucher, √ľberlegen Sie sich sehr gut, ob Sie nicht doch aufh√∂ren k√∂nnen. Wenn ja, h√§tte das nicht nur positive Auswirkungen auf Ihren allgemeinen Gesundheitszustand, sondern auch auf Ihre Z√§hne und Ihre Zahnimplantate. F√ľr einen starken und sicheren Halt ist nicht nur eine gesunde Knochensubstanz und gesundes Zahnfleisch elementar, sondern auch eine gute Durchblutung. Erfahrungsgem√§√ü leiden vor allem starke Raucher unter einer mangelnden Durchblutung, die zu gravierenden Gef√§√üverengungen f√ľhren kann. Erschwerend kommt hinzu, dass Nikotin gerade die Zellaktivit√§ten hemmt, die zu einer Erneuerung und Reparatur wichtiger Strukturen f√ľhren. Die Entstehung einer Periimplantitis oder einer Parodontitis kann so gef√∂rdert werden.

Probleme nach einem Zahnimplantat sind selten. Sie können verschiedene Ursachen haben, die meistens nicht im Zahnimplantat, sondern in den umgebenden Strukturen zu suchen sind. Einige Personen haben höhere Risiken beim Zahnimplantat als andere Personen. Das betrifft vor allem Patienten mit Vorerkrankungen. In einigen Fällen muss von einer Implantatversorgung abgeraten werden. Angstpatienten können sich Implantate einsetzen lassen. Das wird am besten gelingen, wenn der Zahnarzt Verständnis zeigt und mit der nötigen Sorgfalt vorgeht.

Bei uns sind Sie in guten H√§nden! Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis in M√ľnchen Berg am Laim. Wir werden uns viel Zeit nehmen und Sie ausf√ľhrlich √ľber die M√∂glichkeiten informieren, die Ihnen moderne Zahnimplantate bieten. Eine regelm√§√üige Nachsorge nach dem Einsetzen ist f√ľr uns selbstverst√§ndlich.

Sprechzeiten

Mo, Di, Do, Fr
08:00 ‚Äď 13:00
14:00 ‚Äď 18:00

Mi
Keine Sprechstunde

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