Zahnimplantate einsetzen - Ablauf & Dauer

Zahnarzt Dr. Philipp in München Berg am Laim

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Sebastian Philipp - jameda.de

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Zahnimplantat einzusetzen. Jedes Verfahren folgt einem bestimmten Behandlungsablauf, der sich über 4 bis 8 Monate erstrecken kann. Welches Verfahren das richtige ist, hängt von vielen individuellen Faktoren ab, die sich aus der Diagnostik und dem allgemeinen (Zahn)Gesundheitszustand des Patienten ergeben. Die Zahnärzte Dres. Philipp beraten Sie umfassend und finden gemeinsam mit Ihnen die bestmögliche Lösung für Ihre Zahngesundheit.

Zahnimplantat (Schraube) mit Zahnkrone

Was beeinflusst Dauer & Ablauf einer Zahnimplantation?

Beim Setzen von Zahnimplantaten kommt es unter anderem auf die anatomischen Gegebenheiten des Kiefers an und ob beispielsweise vor dem Einsetzen ein Knochenaufbau oder schleimhautchirurgische Maßnahmen durchgeführt werden müssen. Daraus resultieren weitere Behandlungsschritte, die zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen und die Dauer der OP verlängern können. So dauert es beispielsweise 30-90 Minuten, um benötigtes Knochenersatzmaterial einzubringen. Für die Einheilung des Kieferknochens müssen Sie eine Dauer von 3-12 Monate einplanen. Erst dann ist es möglich, die Implantate zu setzen. Die Dauer der OP hängt wiederum von der Anzahl der Implantate ab und welche Technik hierfür angewendet wird.

Viele Patienten scheuen den Aufwand einer Implantation. Die jeweiligen Eingriffe, um das Implantat einzubringen sind jedoch sehr schonend und schmerzarm. Hinzukommt, dass Patienten mit festsitzendem Zahnersatz deutlich an Lebensqualität gewinnen und Implantate bei guter Pflege ein Leben lang halten können. Zusätzlich müssen Sie während der Einheilzeit nicht ohne Zähne ausharren. Ein ästhetisches Provisorium stellt die Versorgung mit einem vorläufigen Zahnersatz in dieser Zeit sicher.

Ihre Implantologen in München

Dr. Günter Philipp Zahnarzt München

Dr. med. dent. Günter Philipp

Zahnarzt & Implantologe

Dr. med. den. Günter Philipp ist seit über 40 Jahren in der Zahnmedizin tätig. Sein Schwerpunkt liegt auf der sicheren und schonenden Implantation. Gemeinsam mit Ihnen findet er die bestmögliche Lösungen und ermöglicht eine Zahnimplantation auch in schwierigen Fällen.

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Dr. Sebastian Philipp Zahnarzt München

Dr. med. dent. Sebastian Philipp

Zahnarzt & Implantologe

Dr. med. dent. Sebastian Philipp ist erfahrener Implantologe in München und berät Patienten umfassend zum Ablauf einer Zahnimplantation. Dank sicherer und präziser Planung des Eingriffs sind Sie beim Ihm in guten Händen.

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Wie lange dauert es, ein Zahnimplantat zu setzen?

Meistens reicht eine einzige Behandlungssitzung für die Operation an sich aus, um ein Zahnimplantat einzusetzen. Diese Sitzung dauert in der Regel ca. 60 Minuten, wobei pro Implantat mit einer Dauer von 30 Minuten zu rechnen ist. Dies ist aber nur ein Teil der Gesamtbehandlung. Die Behandlung beginnt bereits mit der Entfernung des zerstörten Zahns und der darauffolgenden Heilungsphase. Je nach gewähltem Verfahren kann diese unterschiedlich lang dauern, bevor wir das Zahnimplantat einsetzen. Auch das Implantat muss erst einheilen, bevor die Behandlung fortgesetzt werden kann. Insgesamt ist mit einer Gesamtbehandlungsdauer von 4 bis 8 Monaten zu rechnen.

Arten der Zahnimplantation

Grundsätzlich lassen sich drei Verfahren unterscheiden. Je nachdem, wie es um die Mundgesundheit des Patienten bestellt ist, kann ein Implantat früher oder später eingesetzt werden. Ist etwa nur wenig Knochenmaterial vorhanden, sollte zuvor ein Knochenaufbau durchgeführt werden. Dieser verzögert den gesamten Prozess, sorgt jedoch dafür, dass das Implantat später fest im Knochen sitzt und Sie lange Freude an Ihren neuen, festen Zähnen haben.

Bei der Sofortimplantation erfolgen die Entfernung des zerstörten Zahns und die Implantation in einer einzigen Behandlungssitzung. Nach einer Einheilzeit von etwa 3 Monaten folgen gegebenenfalls eine Eröffnung des Implantats und die Versorgung mit dem Zahnersatz. Insgesamt dauert dieser Behandlungsablauf ungefähr 4 Monate.

Bei der verzögerten Sofortimplantation heilt die Wunde nach der Entfernung des zerstörten Zahns zunächst 6 bis 8 Wochen aus. Erst wenn sich die Schleimhaut wieder geschlossen hat, erfolgt die Implantation. Nach der anschließenden 3-monatigen Einheilzeit wird das Zahnimplantat gegebenenfalls eröffnet und versorgt. Durch die Einheilzeit nach der Zahnentfernung verlängert sich die Gesamtdauer der Behandlung auf etwa 5 bis 6 Monate.

Eine noch längere Einheilzeit sieht die sogenannte Spätimplantation vor. Sie wartet nach der Entfernung des zerstörten Zahns mindestens 3 Monate, bevor die Behandlung fortgesetzt wird. In dieser Zeit können Schleimhautdecke und Knochen vollständig ausheilen. Nach der Implantation erfolgt eine weitere Einheilphase (3 Monate), bevor das Zahnimplantat gegebenenfalls eröffnet und versorgt wird. Insgesamt liegt die Behandlungsdauer bei diesem Verfahren bei etwa 7 bis 8 Monaten.

Ein zufriedener Patient über die Implantation in unserer Praxis

TOP Zahnarzt

“Kann Dr. Philipp einfach nur klar weiterempfehlen! Selten so einen kompetenten Zahnarzt erlebt!”

Quelle: jameda

Ablauf einer Implantation in unserer Münchner Praxis

Abhängig vom gewählten Verfahren sind meist mehrere Sitzungen notwendig, bevor eine Implantation final abgeschlossen ist. Eine gewissenhafte und umfassende Versorgung von Zahnlücken benötigt eine präzise Planung und Durchführung. Zudem ist es wichtig, dass die einzelnen Bestandteile des festsitzenden Zahnersatzes ausreichend Zeit haben, in den Knochen einzuheilen. Aus diesem Grund sind mehrere Sitzungen notwendig. Dabei achten unsere Zahnärzte darauf, jeden Besuch in unserer Praxis für Sie so angenehm wie möglich zu gestalten.

Nach der gründlichen Untersuchung folgen die Planungsphase und der Operationstag zum Einbringen des Implantats. Nach der Einheilzeit wird schließlich der Zahnersatz auf das Implantat gesetzt. Jede dieser Sitzungen folgt einem bestimmten Ablauf.

Bevor die eigentliche Behandlung beginnt, erfolgen eine umfassende Untersuchung und ein ausführliches persönliches Beratungsgespräch. In diesem Gespräch geht es darum, die verschiedenen Möglichkeiten, die sich aus den Untersuchungsergebnissen ergeben, zu besprechen und sich für die optimale Behandlung zu entscheiden. Hierfür sind verschiedene Punkte zu berücksichtigen, zum Beispiel, ob überhaupt ausreichend Knochenmaterial verfügbar ist oder ob es eine akute Entzündung im Kiefer gibt, die vorher behandelt werden muss. Beides kann den Ablauf der Behandlung verändern bzw. verlangsamen.

Nach der Entscheidung erstellen wir mithilfe einer computergestützten 3D-Planung einen individuellen Behandlungsplan, in dem die einzelnen Behandlungsschritte und ihr zeitlicher Ablauf dokumentiert sind. Auf Basis dieser Planung erhalten Sie die Kostenrechnung für ihre individuelle Behandlung per Post zugeschickt. Sie haben Zeit sich die Unterlagen durchzulesen und eventuelle Fragen zu klären. Sind Sie entschlossen die Behandlung durchzuführen, brauchen wir Ihre Unterschrift auf den Behandlungsunterlagen. Sind Sie gesetzlich versichert, müssen Sie zusätzlich den Heil- und Kostenplan an die Krankenkasse schicken, damit der Festzuschuss für den Zahnersatz mit einberechnet werden kann.

Das Einsetzen des Implantats selbst erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung, sodass Sie von dem Eingriff nichts spüren. In einigen Fällen ist es auch möglich, den Patienten für die Operation mit Lachgas zur emotionalen Beruhigung zu sedieren.

Sobald die Betäubung wirkt, wird die Mundschleimhaut mit einem kleinen Schnitt über dem Kieferknochen geöffnet und dieser vorsichtig freigelegt. Mithilfe einer sogenannten Bohrschablone wird dann die genaue Position festgelegt, in die das Zahnimplantat eingebracht werden soll. Anhand der Bohrschablone an der richtigen Stelle, wird mit speziellen Bohrern das Implantatbett in den Kieferknochen gebohrt und anschließend das Implantat dort eingeschraubt. Je nachdem, ob es eine offene oder geschlossene Einheilung vorgesehen ist, wird die Wunde über den Implantaten vernäht (geschlossene Einheilung) oder frei gelassen (offene Einheilung). Anschließend folgt die Heilungsphase, die etwa 3 Monate dauert.

Gut zu wissen: In den meisten Fällen können alle Implantate in einer einzigen Sitzung eingesetzt werden. Ausnahmen gelten, wenn es sich um sehr viele Implantate handelt. Dann wird die Operation auf zwei Tage verteilt. An Tag 1 versehen wir den Oberkiefer mit Zahnimplantaten, an Tag 2 dann den Unterkiefer.

Nach erfolgreicher Einheilung wird das Zahnimplantat mit einem kleinen Schnitt wieder freigelegt und mit einem speziellen Aufbau versehen. Seine Aufgabe ist es, der Schleimhaut als Formgebungshilfe zu dienen, damit sich ein schönes Schleimhautprofil um das Implantat herum ausbildet.

Nach einer kurzen Heilungszeit von ca. 2 Wochen, sind das Implantat und die Schleimhaut dann bereit für den Abdruck, damit der Zahnersatz im Labor hergestellt werden kann und anschließend fest mit dem Implantatkörper verbunden wird.

Patientin nach einer Implantation in München

Ablauf bei der Sofortimplantation

Die Sofortimplantation stellt eine Sonderform dar, denn bei diesem Verfahren erfolgt die Versorgung mit dem Zahnersatz (z. B. Krone) unmittelbar nach dem Einpflanzen des Implantatkörpers in den Kieferknochen, also im Zuge der Operation. Das spart Zeit und beschleunigt den Ablauf der Behandlung. Allerdings ist dieses Verfahren nicht für alle Patienten geeignet, denn es ist mit einem höheren Misserfolgsrisiko verbunden. Voraussetzung dafür ist, dass der Kieferknochen kräftig genug ist und der Implantatkörper nach dem Einschrauben in den Kieferknochen einen festen mechanischen Halt hat.

Tipps: Verhalten nach dem Einsetzen des Zahnimplantats

Wundheilprozesse und damit auch die Einheilung der Implantate können durch eine zu frühe Belastung, mangelhafte Mundhygiene und Rauchen gestört werden. Sie können die Einheilung des Implantats und damit auch den Behandlungserfolg jedoch positiv unterstützen, wenn Sie die folgenden 7 Tipps zum richtigen Verhalten nach dem Einsetzen des Zahnimplantats befolgen:

  1. Essen Sie nicht, solange die Betäubung noch anhält. Trinken dürfen Sie dagegen schon unmittelbar nach dem Eingriff.
  2. Kühlen Sie die Wunde, sobald die Betäubung nachlässt. Dadurch können Sie Schwellungen vorbeugen.
  3. Gönnen Sie sich in den Tagen nach dem Eingriff etwas Ruhe und vermeiden Sie Sport oder andere körperlich anstrengende Tätigkeiten.
  4. Verzichten Sie in den ersten beiden Tagen nach dem Eingriff auf Koffein, Alkohol und Nikotin.
  5. Bevorzugen Sie während der Einheilzeit weiche Kost.
  6. Sparen Sie in den ersten 10 Tagen nach dem Eingriff die betroffene Stelle im Mund beim Zähneputzen aus. Nutzen Sie eine antibakterielle Mundspülung, um die Wunde zu reinigen und Entzündungen zu verhindern.
  7. Verwenden Sie nach den ersten 10 Tagen eine weiche Zahnbürste.

Sprechzeiten

Mo, Di, Do, Fr
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14:00 – 18:00

Mi
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